Nissan hat seinen Full-Size-SUV Armada für die diesjährige SEMA-Show in Las Vegas in das Konzept Jungle Patrol verwandelt. Das offen gestaltete Fahrzeug ist als safari-orientiertes Gegenstück zum Wüstenfahrzeug Dune Patrol konzipiert, das der Autohersteller 2025 vorgestellt hat.

Die auffälligste Änderung ist die Entfernung des Dachs des Armada. An seiner Stelle installierte Nissan einen Rohrrahmen, der den Insassen einen besseren Blick auf ihre Umgebung ermöglichen soll. Der hintere Innenraum verfügt über nach innen gerichtete Sitzbänke – eine Anordnung, die häufig mit Safari-Fahrzeugen in Verbindung gebracht wird.

Der Jungle Patrol erhält außerdem Komponenten für anspruchsvolleres Gelände. Er steht auf prototypischen 18-Zoll-NISMO-Rädern mit 37-Zoll-Yokohama-Geolandar-G003-M/T-Reifen. Ein maßgefertigtes Fahrwerk mit großem Federweg von CJD Racing verwendet verstellbare Coilover-Federbeine mit externen Reservoirs und Bypass-Dämpfung, während die Spur des Fahrzeugs breiter ist als die eines serienmäßigen Armada.

Maßgefertigte Stahlstoßfänger und Kotflügelverbreiterungen unterstreichen das robuste Erscheinungsbild des Konzepts. NISMO-Geländeleuchten sind sowohl am Stoßfänger als auch am Dach angebracht, um für zusätzliche Ausleuchtung zu sorgen. Die Außenflächen tragen außerdem eine „Jungle Patrol“-Lackierung mit Grafiken von Kratzspuren an den hinteren Türen.

Der serienmäßige 425 PS starke, doppelt turbogeladene 3,5-Liter-V6 des Armada bleibt mechanisch unverändert, allerdings hat Nissan eine maßgefertigte NISMO-Cat-back-Abgasanlage hinzugefügt. Das Unternehmen hat nicht angedeutet, dass der Jungle Patrol in Produktion gehen wird. Elemente wie die Prototypenräder und die maßgefertigten Stoßfänger könnten jedoch möglicherweise als NISMO-Nachrüstangebote auf den Markt kommen.

Quellen: Car and Driver.