Ein 16-Jähriger steht unter Verdacht, nachdem eine routinemäßige Geschwindigkeitskontrolle auf der Straße CEJ-5 in Almería ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 154 km/h erfasst hatte, teilte die Guardia Civil mit. Auf der Straße, die Almerimar und San Agustín verbindet, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Die gemessene Geschwindigkeit lag damit 94 km/h über dem Limit.

Beamte der Verkehrseinheit der Guardia Civil in Almería führten die Kontrolle am 7. Oktober durch. Dem Bericht zufolge ist der Jugendliche, der ohne Führerschein fuhr, mit dem eingetragenen Halter des Fahrzeugs verwandt.

Der Fall wurde an die Verkehrs-Ermittlungs- und Analysegruppe (GIAT) und, nachdem die Identität des Jugendlichen festgestellt worden war, an die Jugendstaatsanwaltschaft in El Ejido weitergeleitet.

Die Guardia Civil erklärte, dass das Fahren ohne Führerschein – oder das wissentliche Überlassen eines Fahrzeugs an jemanden, der die gesetzlichen Voraussetzungen zum Fahren nicht erfüllt – den Fahrer und andere gefährde. Außerdem stufte sie den Geschwindigkeitsverstoß als Straftat und nicht lediglich als Verkehrsordnungswidrigkeit ein.

Quellen: Motorpasión.