Ford sagt, dass die teuersten Versionen seines kommenden elektrischen Pickups Fathom weniger als 40.000 Dollar kosten werden. Andrew Frick, Präsident von Fords Geschäftsbereich Model e, nannte das Preisziel gegenüber der Detroit Free Press, wie Car and Driver berichtet. Preise für Ausstattungsvarianten oberhalb des Einstiegsmodells hat Ford noch nicht bekannt gegeben.
Der Fathom soll ab 29.945 Dollar erhältlich sein und wird das erste Fahrzeug auf Fords Universal-Electric-Vehicle-Plattform sein. Das Unternehmen entwickelt die Plattform, um die Produktionskosten zu senken und erschwinglichere Elektrofahrzeuge zu ermöglichen. Welche Ausstattungsmerkmale die höheren Varianten vom Basismodell unterscheiden werden, hat Ford noch nicht näher erläutert; sie könnten jedoch eine größere Reichweite und weitere Verbesserungen bieten.
Der Verkaufsstart des Pickups ist für Ende 2027 vorgesehen. Vorbestellungen sollen im ersten Quartal desselben Jahres möglich sein. Ford-CEO Jim Farley sagte, der Fathom liege weiterhin im Zeitplan für die geplante Markteinführung. Zugleich merkte er an, dass das Team die Entwicklung zügig fortsetzen müsse, um den Zeit- und Kostenplan einzuhalten.
Zu den bestätigten Merkmalen zählen ein Touchscreen, Apple Maps, Apple CarPlay, Android Auto und die Freihand-Fahrfunktion BlueCruise. Die Plattform des Fathom nutzt eine 400-Volt-Elektroarchitektur statt eines 800-Volt-Systems. Deshalb wird das Laden nicht so schnell sein wie bei Fahrzeugen mit dem höher ausgelegten Spannungssystem. Ford zufolge ermöglicht dieser Kompromiss ein leichteres und erschwinglicheres Fahrzeug. Die Plattform verwendet außerdem ein 48-Volt-Bordnetz und unterteilt ihre Komponenten in fünf Zonen, um die Produktion zu vereinfachen und Kosten zu senken.
Quellen: Car and Driver.
